Erfolgreicher Workshop am 6. Berliner Schulgartentag

Sehr geehrter Herr Kneidinger,

nach einem erfolgreichen 6. Berliner Schulgartentag bedankt sich die pädagogische Beratungsstelle „Grün macht Schule“ ganz herzlich für die außerordentlich gute Zusammenarbeit. Die Workshops haben eine sehr gute Resonanz gefunden. Ich bedanke mich für Ihre eingebrachte Kraft und Zeit. Dank Ihrer Unterstützung konnten wir für die Teilnehmer ein umfangreiches und vielfältiges Workshop-Angebot realisieren.

Das war Klasse!

Wir kreieren einen Bachzufluss zum Teich

Bachlauf Erst einmal haben wir den Verlauf des Baches am Gelände    festgelegt. Dies dauerte ca. 2 Stunden, es war jedoch ein entscheidener Vorbereitungsschritt vor dem Winter, da wir die Maße benötigten, um während des Winters die eigentliche Planung durchzuführen. Hierzu zählte das Erstellen von technischen Zeichnungen ,wie links zu sehen, die Errechnung von Materialbedarf und die Kontakttierung der entsprechenden Lieferranten. Für den Flusslauf benötigen wir 150 Ziegelsteine, eine Tonne Lehm und natürlich Wasser. Sobald das Wetter wieder etwas wärmer wird, folgt die konztruktion des Bachlaufs.

 

Bach im Garten

 

1. Mindestens 160 Ziegelsteine Kosten: 67ct pro Stück
2. 1 Tonne Kosten: 99,90€
3. Wasser

Zuerst einmal haben wir, (Conrad, Leo und Ich) den Grund des alten Baches eben geharkt. Dann haben wir dünne, ca. 1m hohe Holzstäbe an den Rand des Bachs in den Boden gerammt, um die Stellen zu markieren, an welche der neue Bach angelegt werden soll. Anschließend gingen wir nach oben in den fünften Stock und trafen sämtliche Vorkehrungen für den Aufbau und die Verbesserung des neuen Bachs, also die Skizzen für den neuen Bach, die Preise für den Lehm und die Ziegelsteine und die Bestellungen.

Somit konnten wir unser Projekt erstmal anfangen.

Der Garten hat Winterschlaf

Zum Winterschlaf des Gartens, haben wir das Laub zusammengefegt. Wir haben auch den Boden gelockert und das Unkraut mit speziellen Werkzeugen entfernt. Danach düngten wir den Boden, damit die Erde im Frühjahr auch schön nahrhaft ist und man wieder Gewächse einpflanzen kann. Die verwelkenden Tomatenstauden haben wir mit den Wurzeln herausgerissen, damit auch nächstes Jahr wieder Tomaten dort wachsen können. Die Stauden haben wir auf den Kompost geschmissen. Und ein andere Gruppe, die Musikklasse, hat das Schutznetz über den Teich gezogen, dass soll verhindern, dass über den Winter die Blätter im Teich landen und dieser dann ganz vermüllt. Das Abdichten des Gewächshauses gehörte auch noch zu unseren Aktivitäten.

Mit Laub mulchen

In der Herbstzeit ist es wieder so weit, das Laub fällt von den Bäumen und belegt den Boden. Würde man dies nun einfach liegen lassen, würde das Laub den Boden zum Teil verkleben und kleinere Pflanzen, wie Blumen, könnten nicht wachsen. Deshalb harken wir das Laub von den Wegen und Wiesen. Das gesammelte Laub kann man gut als Bodendünger benutzen, da der Zerfall der Blätter ihre Nährstoffe freisetzt. Da die Blätter jedes Jahr wieder neu fallen, ist es, vor allem für unsere Schule, eine gute Möglichkeit kostengünstig zu düngen. Man nennt diese Form des Düngens Mulchen.

Mulchen

Definition: Zerfallende Erde, das klein- oder großflächige Bedecken des Bodens mit unverrotteten organischen Materialien. Mulchen ist ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Bodenfruchtbarkeit.

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Funktion: Mulch hält bei Hitze den Boden länger kühl, und er erhält am Abend länger die Tageswärme. Auch der Feuchtigkeitsverlust des Bodens wird vermindert. Neben ihrer Schutzfunktion wird die Mulch Schicht nach und nach kompostiert, und der entstehende Humus wirkt als organischer Dünger. Regenwürmer und andere Kleinlebewesen bringen das Mulchmaterial in tiefere Bodenschichten ein und wandeln es in wertvolle Pflanzennahrung um.

Herbstarbeiten im Grünen Klassenzimmer

Wir haben die verwelkten Tomatenstauden rausgerissen. Anschließend haben wir sie mit einer Heckenschere klein geschnitten und dann auf den Komposthaufen geschmissen.

Das welke Laub wurde zusammen gefegt und ebenfalls auf dem Komposthaufen geworfen.  Dort landete auch das Unkraut das mit einem  Stecher ausgestochen wurde.

Ein Teil des Laubes haben wir auf den Beeten verteilt um die Erde vor Frost zu schützen. Jetzt kann der Winter kommen und der Schulgarten kann bis zum Frühjahr ruhen.

Schüler fragen – Schüler antworten zum Thema Brot

1) Welches sind die Grundbestandteile des Brotteiges?
– Mehl, Wasser, Salz und Backtriebmittel (Hefe)

2) Gibt es Brot auf der ganzen Welt?
– Ja, zum Beispiel Deutschland: Vollkornbrot, Schweden: Knäckebrot, Frank-reich: Baguette, Italien: Ciabatta, arabischer Raum: Fladenbrot, Türkei: Pi-de, Mexico: Maisfladen, Ostafrika: Chapati, Indien: Naan

3) Wieso ist Brot ein so wichtiges Lebensmittel?
– nahrhaft, gesund, billig, vielfältig herstellbar

4) Wo wird am meisten Brot gegessen?
– In Europa essen die Deutschen am meisten Brot, weltweit die Türken.

5) Seit wann gibt es Brot?

– Schon vor 30.000 Jahren wurde Mehl hergestellt, also eine Art Brot geba-cken.

6) Was macht den Teig so fluffig weich?
– Backtriebmittel, also Hefe, Backpulver, Eier

7) Wie viele Brotsorten gibt es?
– alleine in Deutschland über 700 Brotsorten

8) Aus welchen Getreidesorten kann man Brot backen?
– eigentlich aus allen: Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Gerste, Mais, Hirse (die letzten vier allerdings nur in Verbindung mit Weizen)

Arbeitsplatte im Freien – Umsetzung einer Idee

mindmapTisch

Projektphasen

  1. Ideenfindung
    1. Bedarfs- und Problemanalyse
    2. Ideengenerierung
  2. Konzeptentwicklung:
    1. aus den Ideen entsteht ein Entwurf
    2. Funktions- und Wirkstruktur
  3. Produktplanung
    1. Ausarbeitung des Konzepts
    2. Finanzplanung
    3. Dokumentation:
      1. Material
      2. Stückzahl
  4. Produkt- und Prozessgenerierung
    1. technische Umsetzung
    2. Erprobung/Testphase
    3. Prototypenbau
  5. Endproduktion
    1. Fertigstellung des Entprodukts
    2. Steigerung der Anzahl