Projekt „Backen und Bloggen“

Rund um das Backen im Lehmbackofen werden wir versuchen, der Geschichte des Hefeteigs an ausgewählten Beispielen wie dem Brot, dem Hefegebäck, dem Croissant oder dem Plundergebäck auf die Spur zu kommen. Gemeinsam wollen wir backen, Historisches zu diesem Thema erarbeiten und mittels neuer Medien Posts und Videosequenzen erstellen und diese online über einen Blog kommunizieren.

Knäckebrot mit Kräuterbutter

Knäckebrot mit Kräuterbutter

Knäckebrot

Zutaten:

  • 250 g Weizen- oder Dinkelmehl
  • 100 ml kaltes Wasser
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 30 g Sesam-, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und gründlich verkneten. Den Teig in zwei Hälften teilen. Jede Teigkugel sehr dünn ausrollen und mit einem Pizzaroller in die gewünschten Formen schneiden. Mit einer Gabel Löcher in die Teigstücke stechen. Das Knäckebrot im vorgeheizten Backofen (Umluft 200°C) auf der untersten Einschubleiste ca. 20 Minuten backen, bis es goldgelb ist.

Kräuterbutter

ZutateN:

  • 250g weiche Butter
  • 2 Zehen Knoblauch
  • (frischer) Thymian nach Bedarf
  • Rosmarin nach Bedarf
  • Blütenblätter von 2 Ringelblumen
  • ½ Teelöffel Salz
  • Pfeffer nach Bedarf

zubereitung:

Thymianblätter von den Stängeln abzupfen und Rosmarinnadeln kleinschneiden. Weiche Butter mit Thymian und Rosmarin mischen. Die Blüten zweier Ringelblumen klein schneiden und hinzufügen. 2 Zehen Knoblauch sehr klein schneiden und alles verrühren. Am Ende noch ½ Teelöffel Salz hinzufügen und Pfeffer nach Bedarf. Zum Kühlen in den Kühlschrank stellen. Sehr lecker zum Vollkornbrot!

Knäckebrot mit Kräuterbutter

Teiglinge

Billige Brötchen: Die Spur der Teiglinge

Die Reportage „Billige Brötchen: Die Spur der Teiglinge“ bietet  einen Einblick in die Arbeitswelt  eines Bäckermeisters und zeigt auch die Konkurrenz: die Großindustrie. Durch die Fabriken sinkt der Umsatz des Familienbetriebs gewaltig. Diese verwenden nämlich den sogenannte „Tiefkühltrick“. Dabei werden Teiglinge hergestellt und anschließend tiefgekühlt. Die Berliner Firma DeWiBack liefert tiefgekühlte Brötchen aus ihrem großen Sortiment an kleine Bäcker in ganz Europa. Dort werden diese nur noch aufgebacken.

Aus diesem Grund schaffen es die Backshops, im Gegensatz zu Familie Müller, ihre Brötchen ganz günstig zu verkaufen. Die Billigbrötchen werden mit LKWs durch ganz Europa transportiert. Dabei wird viel Abgase produziert und außerdem wird noch Strom zum Kühlen verbraucht. Die günstigen Brötchen haben aber noch einen anderen Nachteil: Aufgrund der Verwendung von Zusatzstoffen können Lebensmittelallergien hervor gerufen  werden. Backenzyme dienen einem guten Geschmack, der Weichheit und der Elastizität der Backwaren. Außerdem halten die Brötchen länger und sehen immer gleich aus. Diese Eigenschaften und der unschlagbare Preis  ziehen die Kunden an. Der Kundenandrang  bei den Bachshops „klaut“ dem Familienbetrieb die Käufer. Deshalb beschließt Familie Müller ihre Bäckerei zu schließen. Da viele solcher Bäcker schließen, fällt es dem Ehepaar Müller schwer ihre alten Bäckermaschinen zu verkaufen. Letztendlich finden sie aber doch einen Käufer.

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Schüler fragen – Schüler antworten zum Thema Brot

1) Welches sind die Grundbestandteile des Brotteiges?
– Mehl, Wasser, Salz und Backtriebmittel (Hefe)

2) Gibt es Brot auf der ganzen Welt?
– Ja, zum Beispiel Deutschland: Vollkornbrot, Schweden: Knäckebrot, Frank-reich: Baguette, Italien: Ciabatta, arabischer Raum: Fladenbrot, Türkei: Pi-de, Mexico: Maisfladen, Ostafrika: Chapati, Indien: Naan

3) Wieso ist Brot ein so wichtiges Lebensmittel?
– nahrhaft, gesund, billig, vielfältig herstellbar

4) Wo wird am meisten Brot gegessen?
– In Europa essen die Deutschen am meisten Brot, weltweit die Türken.

5) Seit wann gibt es Brot?

– Schon vor 30.000 Jahren wurde Mehl hergestellt, also eine Art Brot geba-cken.

6) Was macht den Teig so fluffig weich?
– Backtriebmittel, also Hefe, Backpulver, Eier

7) Wie viele Brotsorten gibt es?
– alleine in Deutschland über 700 Brotsorten

8) Aus welchen Getreidesorten kann man Brot backen?
– eigentlich aus allen: Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Gerste, Mais, Hirse (die letzten vier allerdings nur in Verbindung mit Weizen)

Rosinen-Quark-Brötchen

Zutaten:

  • 60g Rosinen
  • 250g Mehl
  • 4 gestr. Teelöffel Backpulver
  • 300g Magerquark
  • 60g flüssige Butter
  • 60g Zucker
  • Milch zum Bepinseln

zubereitung:

250g Mehl und 4 gestrichene Teelöffel Backpulver in eine Schüssel sieben, dazu den Zucker geben. Dazu gibst du 300g Magerquark und 60g flüssige Butter. Die Zutaten mit dem Knethaken zu einem glatten, nicht klebrigen Teig verkneten. Roll den Teig in eine Rolle und schneide 8 gleichgroße Stücke. Schneide ein X in die Brötchen und bepinsel sie mit Milch. Lege die Brötchen auf ein Blech mit Backpapier. Im vorgeheizten Backofen bei160° C Umluft auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten backen.

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