Über uns – der Einstieg

Die Bienen-AG gibt es seit nunmehr bereits 4 Jahren. Sie entstand aus einem eher theoretischen Projekt zur Datenanalyse, welches die Messwertreihen eines komplett mit Sensoren ausgestatteten Bienenstocks nutzte.

Die AG erlebte eine Menge Glücksmomente (der allererste Honig, die neu erworbene Schleuder), hangelte sich durch etliche Schwierigkeiten (Bienen stechen!! und sie wollen auch in den Sommerferien betreut werden) und verkraftete den einen und anderen Tiefschlag (z.B kompletter Völkerverlust im Winter 2019/2020).

Noch immer sind alle engagiert und fleißig dabei, sowohl die Bienen als auch die AG-Mitglieder. Was wir so tun, dass blieb allerdings lange in der Ecke des grünen Klassenzimmers verborgen Um dies zu ändern, soll künftig in diesem blog von mir und den SchülerInnen der AG in unregelmäßigen Abständen von deren Aktivitäten berichtet werden.

Robert Hahn

Neustart

Am 6.April war es so weit. Zwei neue Völker zogen in das grüne Klassenzimmer ein. Beide stammen aus Spandau und sind gut entwickelte Jungvölker, eines musste sogar gleich erweitert werden, damit auch genug Platz für all die Bienen ist. Großer Wermutstropfen: Coronabedingt gab es keinen Empfang durch die AG, und auch alle weiteren Arbeiten finden ausschließlich durch mich als AG-Leiter statt.

Sie stehen an dem auch bisher genutzten Platz, der jetzt aber durch die Pflanz- und Gießbemühungen des letzten Jahres einen sehr viel freundlich-grüneren Eindruck macht.

Robert Hahn (April 2020)

Rückblick auf den Winter

Welch ein herber Rückschlag im letzten Winter: Beide Völker gingen verloren, das eine bereits im Spätsommer nach einem ungeklärten Königinnenverlust, das zweite im Herbst nach einer massiven Wespenattacke. So gab es im Winter eine Menge Zeit zum Nachdenken. Vor allem das Konzept zur Bekämpfung der Varroamilbe muss noch einmal überarbeitet und verbessert werden. So ist in diesem Jahr geplant, nach der „Hohenheimer Betriebsweise“ zu arbeiten. Den Anstoß dazu gab der „Weihnachts-Vortrag“ meines Imkervereins, in der genau diese Betriebsweise vorgestellt wurde.

Robert Hahn (März 2020)Erstellen

 

Brot

„Altes Brot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart.“

Zutaten des Teiges

Rezept

  • 1 kg Mehl (1:1 Weizen- und Roggenmehl)
  • 600 ml Wasser
  • ½ Würfel Hefe
  • 30g Salz
  • Gewürze: Anis, Fenchel, Koriander oder fertiges Brotgewürz (Ca. 10g pro Kilogramm Teig)

Zubereitung:

  • Am Vortag die Hefe in einer großen Schüssel ansetzen. Hefe zer- bröseln, etwas Zucker, Weizenmehl Type 480 und Milch zugeben. Alles glatt rühren und abdecken.
  • Nach ca. 2 Std. etwas Roggenmehl ca. 200 g und etwas Wasser von der oben angeführten Rezeptangabe in die Gärprobe einrühren und zugedeckt über die Nacht stehen lassen.
  • Am nächsten Tag Salz und Gewürze zugeben, restliches Mehl und restliches Wasser (Wasser kann nicht nachgegeben werden, da sich Wasser im Nachhinein schwer einarbeiten lässt. Mehl im Nachhinein lässt sich einarbeiten, wenn der Teig zu weich ist). Den Teig gut kneten und ca. 2 Stunden rasten lassen.
  • Anschließend das Brot daraus formen und nochmals gehen lassen.
  • Bei 200 Grad im vorgeheizten Rohr bei Ober- und Unterhitze ca. 30-40 Minuten backen.

Brot und seine Historie

Das Brot ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel des Menschen. Schon vor etwa 6.000 Jahren erfanden die alten Ägypter das Brot, welches heutzutage in fast jeder Bäckerei zu finden ist. Von dem wertvollen Brot ernährt sich jeder, egal ob arm oder reich, denn es ist eine  Grundlage des Lebens.

Wir, die WAT Klasse des 10ten Jahrgangs erstellen Brot durch zauberhafte Rezepte, mit dem anschließend die Lehrer und Schüler versorgt werden.

Warum verkaufen wir Brot???

Wir verkaufen Brot, um die Primärbedürfnisse der Lehrer & Schüler  zu befriedigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir unsere Theorie so besser im praktischen Bereich einzusetzen wissen.Der Vorteil unseres Brotes liegt darin, dass wir im Gegenzug zu verschiedenen Supermärkten und Bäckereien alles selber herstellen und dabei außerdem die Nachhaltigkeit beachten, unter anderem dadurch, dass wir nur kurze Wege zurücklegen.

Organisatorisches:

Donnerstags wird gebacken! Freitags verkauft & frisch gegessen!!

Die Arbeit wird in der Schulküche verrichtet. Jeden Freitag in der großen Pause laufen die fliegenden Verkäufer durch die Schule und verkaufen das Brot. Durch die Taktik der fliegenden Verkäufer müssen die Kunden nur einen geringen Aufwand aufbringen, um Brot und Brötchen zu verkaufen. Somit ist der Verkauf so erfolgreich, dass wir pro Verkauf durchschnittlich 15 Brote verkaufen, des Weiteren haben wir uns mittlerweile schon eine große Stammkundschaft aufgebaut.

Ausblick in die Zukunft

Wir wollen uns zukünftig mehr auf das Backen von Brötchen als aufs Brot konzentrieren. Außerdem versuchen wir demnächst auch eine andere Art von Brot, außer unserem leckeren Bauernbrot auf den Markt bringen.

Ins Tun kommen

Dieser Videoclip veranschaulicht die verschiedensten Tätigkeiten und Fähigkeiten, die im Laufe der Durchführung dieses Projekts zum Tragen kommen. Sie stellen die breite Palette der Kompetenzen, die in diesem Projekt entwickelt werden, dar und sollen veranschaulichen, welch unterschiedliche Themenbereiche im Grünen Klassenzimmer verhandelt werden.

Pesto aus dem Grünen Klassenzimmer

Wir stellen unser Pesto aus Kräutern des Schulgartens wie Basilikum, Petersillie und Koreander her.

geerntete Kräuter

Die Kräuter werden zerkleinert und mit Öl, Käse und Pinienkernen zu leckerem Pesto verarbeitet.

Parmigiano Regiano

Unser Endergebnis: Kräuterpesto

Unser Kräuterpesto wurde erfolgreich beim Elternsprechtag am 13.11.2018 verkauft.

Unser erstes Verkaufsteam