Marmeladensorten verpacken

Wir, die Klasse 1024 haben Erdbeer- und Johannisbeermarmeladen verpackt. Ich habe den Stoff ausgeschnitten und wir haben die Marmeladen mit Stoff überzogen und einer Schnur zugebunden. Wir mussten die Schnur über den Stoff ziehen. Außerdem haben wir Etiketten auf die vollen Gläser geklept. Als das fertig war haben wir die Marmeladengläser je nach Sorte unterschiedlich verteilt.

Herstellung Gewürzroulette

So haben wir die Halterung für die Gewürzmischungen produziert. Dabei sind wir wie folgt vorgegangen:

Schritt 1:

Wir haben uns ein qualitativ hochwertiges Hartholz ausgesucht und unsere Maße ausgedacht.

Schritt 2:

Anschließend haben wir die Maße auf die Holzleiste übertragen und sorgfältig mit einer Kreissäge zugeschnitten.

Schritt 3:

Der nächste Schritt war das Anzeichnen der Bohrungen.

Schritt 4:

Als wir damit fertig waren, haben wir erst mit einem 7mm Bohrer vorgebohrt, um dann die Hauptbohrung mit einem 17,5mm Bohrkopf durchzuführen. Durch diesen Zwischenschritt ist das Bohrloch deutlich gratfreier.

Schritt 4:

Nun kommt der letzte Schritt, indem wir die Holzleisten mit verschiedenen Schleifpapieren geschliffen haben.

Wir haben nach jedem Arbeitsschritt nochmal genau nachgemessen, um ungenaue Werkstücke von den anderen trennen zu können.

Etiketten

Etiketten erstellen

Ich war zuständig für das Erstellen von Etiketten. Ich hatte mich für das Etikettieren unserer Johannisbeermarmelade entschieden. Ich hatte mir eine Vorlage aus Libre Office genommen und dann die Etiketten nach der Vorlage bearbeitet. Auf der linken Seite hatte ich die Sorte der Marmelade stehen und wann sie abgefüllt wurde und auf der rechten Seite die Beschreibung für die Marmelade. Das es in unserer Schule gemacht wurde, erkennt man an dem Sophie-Scholl-Logo. Als ich damit fertig war, wurden sie ausgedruckt und auf die Gläser geklebt.

Flyer erstellen

Nachdem wir mit der Produktherstellung fertig waren, war es unsere Aufgabe, die Produkte zum Verkauf vorzubereiten. Daraufhin machten wir Werbung in Form von Flyern, die wir in der Zeit des Verkaufs in der Schule aufhängen wollten.

Die Flyer sollten nach der AIDA-Formel aufgebaut werden.

  • A = Attention (Aufmerksamkeit)
  • I = Interest (Interesse)
  • D = Desire (Kaufwunsch)
  • A = Action (Kaufhandlung)

Alle 15 Schüler*innen erstellten einen Flyer zu unserem „Gewürzroulette“ und stimmten für das beste der Ergebnisse ab.

Brechen wir endlich das Klassenzimmer auf!

Die räumliche Struktur des Klassenraums stammt aus einer Zeit, in der u.a. Kriterien des Überwachens und Bestrafens im Vordergrund standen. Organisatorisch und logistisch wurde eine Struktur geschaffen, die der eines Containers glich, modular und flexibel kombinierbar, gleichzeitig aber von einer Starre und Strenge, die Jahrhunderte überleben sollte.
Das „Grüne Klassenzimmer“ ist eine von vielen möglichen Teilantworten auf die Herausforderungen einer multikulturellen, vielfältigen Schülerschaft, die Räume für Binnen- und Außendifferenzierung anbietet und die Vielfalt aktueller Gesellschaften in das Spektrum des Lernens einzubauen versucht.

Veranstaltung zu diesem Thema – Präsentation des Grünen Klassenzimmers beim 3. Stadtsalon Bildung (ab Minute 30)

Unser Gewürzroulette

Seit den Sommerferien arbeitet ein Teil der 1024 an einem selbst entwickelten Projekt, dem Gewürzroullete. Das Gewürzroulette besteht aus einem Holzklotz, variabel mit 1 oder 3 Löchern, der als Halterung für Reagenzgläser dient. Die Reagenzgläser sind gefüllt mit verschiedenen Kräuter aus unserem Schulgarten. So kann man sich seine ganz eigene Kräutermischung zusammenstellen. Die Kräuter wurden im Schulgarten geerntet, getrocknet und schließlich gehackt. Auch die Holzleisten wurden von Hand aus übrigem Holz angefertigt und sind damit sehr nachhaltig. Sind die Kräuter aufgebraucht, kann man die Reagenzgläser als Vasen nutzen.

Wir waren hauptsächlich an der Verarbeitung der Kräuter beteiligt. Unsere Aufgabe war es, die bereits getrockneten Kräuter, die uns aus dem Schulgarten gebracht wurden, zu sortieren, klein zu hacken, in die Reagenzgläser zu füllen und diese dann zu kennzeichnen. Hierfür haben wir die Korken der Reagenzgläser mit Hilfe von Stempelkissen farbig markiert.

Bei unserer Arbeit gab es natürlich auch Hindernisse. So kam es, dass wir uns nach dem Hacken der Kräuter nicht mehr sicher waren, welche Kräuter welcher Sorte angehörten. Das lag daran, dass sich die Kräuter gehackt sehr ähnlich sahen und durch den Geruch schwer zu identifizieren waren, da sie beim Trocknen eng beieinander lagen. Zum Glück konnten wir letzten endes alle Kräuter richtig benennen.

Gewürze:

  • Basilikum
  • Oregano
  • Salbei
  • Liebstöckel
  • Rosmarin
  • Petersilie
  • getrocknete Tomate

Brot

„Altes Brot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart.“

Zutaten des Teiges

Rezept

  • 1 kg Mehl (1:1 Weizen- und Roggenmehl)
  • 600 ml Wasser
  • ½ Würfel Hefe
  • 30g Salz
  • Gewürze: Anis, Fenchel, Koriander oder fertiges Brotgewürz (Ca. 10g pro Kilogramm Teig)

Zubereitung:

  • Am Vortag die Hefe in einer großen Schüssel ansetzen. Hefe zer- bröseln, etwas Zucker, Weizenmehl Type 480 und Milch zugeben. Alles glatt rühren und abdecken.
  • Nach ca. 2 Std. etwas Roggenmehl ca. 200 g und etwas Wasser von der oben angeführten Rezeptangabe in die Gärprobe einrühren und zugedeckt über die Nacht stehen lassen.
  • Am nächsten Tag Salz und Gewürze zugeben, restliches Mehl und restliches Wasser (Wasser kann nicht nachgegeben werden, da sich Wasser im Nachhinein schwer einarbeiten lässt. Mehl im Nachhinein lässt sich einarbeiten, wenn der Teig zu weich ist). Den Teig gut kneten und ca. 2 Stunden rasten lassen.
  • Anschließend das Brot daraus formen und nochmals gehen lassen.
  • Bei 200 Grad im vorgeheizten Rohr bei Ober- und Unterhitze ca. 30-40 Minuten backen.

Brot und seine Historie

Das Brot ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel des Menschen. Schon vor etwa 6.000 Jahren erfanden die alten Ägypter das Brot, welches heutzutage in fast jeder Bäckerei zu finden ist. Von dem wertvollen Brot ernährt sich jeder, egal ob arm oder reich, denn es ist eine  Grundlage des Lebens.

Wir, die WAT Klasse des 10ten Jahrgangs erstellen Brot durch zauberhafte Rezepte, mit dem anschließend die Lehrer und Schüler versorgt werden.

Warum verkaufen wir Brot???

Wir verkaufen Brot, um die Primärbedürfnisse der Lehrer & Schüler  zu befriedigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir unsere Theorie so besser im praktischen Bereich einzusetzen wissen.Der Vorteil unseres Brotes liegt darin, dass wir im Gegenzug zu verschiedenen Supermärkten und Bäckereien alles selber herstellen und dabei außerdem die Nachhaltigkeit beachten, unter anderem dadurch, dass wir nur kurze Wege zurücklegen.

Organisatorisches:

Donnerstags wird gebacken! Freitags verkauft & frisch gegessen!!

Die Arbeit wird in der Schulküche verrichtet. Jeden Freitag in der großen Pause laufen die fliegenden Verkäufer durch die Schule und verkaufen das Brot. Durch die Taktik der fliegenden Verkäufer müssen die Kunden nur einen geringen Aufwand aufbringen, um Brot und Brötchen zu verkaufen. Somit ist der Verkauf so erfolgreich, dass wir pro Verkauf durchschnittlich 15 Brote verkaufen, des Weiteren haben wir uns mittlerweile schon eine große Stammkundschaft aufgebaut.

Ausblick in die Zukunft

Wir wollen uns zukünftig mehr auf das Backen von Brötchen als aufs Brot konzentrieren. Außerdem versuchen wir demnächst auch eine andere Art von Brot, außer unserem leckeren Bauernbrot auf den Markt bringen.