Das grüne Klassenzimmer

Das Projekt „Schulgarten“ wurde 2009 im Rahmen des Wahlpflichtfachs Wirtschaft-Arbeit-Technik gestartet. Schüler/ -innen haben begonnen, einen wild verwachsenen Teil des Biotops zu kultivieren, um dort einen Garten anlegen zu können. Seitdem wird dieser Garten ständig weiter entwickelt und bildet einen Fixpunkt im Wahlpflichtunterricht WAT (Wirtschaft-Arbeit-Technik).

Aktuelle Trends aufnehmend wurde dieses Projekt letztes Schuljahr um das Projekt „Urban Gardening„ erweitert. Damit soll es möglich sein, dass das Gärtnern mobil und flexibel wird und verschiedene Gruppen an einem Projekt arbeiten können. In diesem Kontext wurde auch die Idee des Lehmbackofens und der Terrasse geboren. Der Lehmbackofen konnte mit Unterstützung des Fördervereins, der dieses Projekt seit Beginn an fördert, und der Initiative „Grün macht Schule“ letzten Sommer gebaut werden.

Die „Terrasse“ soll zum Zentrum eines Raums werden, der sozial genutzt werden kann: Zum Pizza- und Brobacken, zum Reden, Forschen und Diskutieren genauso wie zum Lernen und Unterrichten im Grünen. Eine Terrasse soll es ermöglichen, dass Bänke und Tische aufgestellt werden können, um die jeweiligen Aktivitäten zu ermöglichen. Die Durchführung des Projekts ist für diesen Sommer geplant, zu dessen Realisierung werden aber noch Geldmittel benötigt werden.

Neben seiner Funktion als „Lernraum“ stellt der Garten nicht nur ein Objekt der Betrachtung und des Aufenthalts dar, sondern soll auch genutzt werden zum

  • Anbau von Obst, Salat und Gemüse um so ökologische Zusammenhänge zu verdeutlichen: Säen-Pflegen/Bewässern-Ernten.
  • Anbau von Kräutern, die über den Schulshop vermarktet werden und gleichzeitig auch Gegenstand des Unterrichts darstellen können (Heilkräuter).
  • Backen von Brot, das ebenfalls verkauft wird und einfachste ökonomische Kreiseläufe simulieren helfen soll, weiters können solche Aktivitäten in andere Fächer eingebunden werden (Ehtik und Nahrungsmittel!), geplant ist u.a. ein „Brottag“ mit diesem Schwerpunkt.
  • Betrieb einer Wasserpumpe mit Solarenergie, die das Wasser im Biotop stetig mit Sauerstoff versorgt.
  • Gestalten eines Raums im Grünen durch Blumen und Zierpflanzen – Natur, Gestaltung und Ästhetik.
  • Erlernen wissenschaftlicher Verfahren wie z.B. dem korrekten Ermitteln von Wasserwerten im Biologieunterricht – naturwissenschaftliche Techniken.

Dieses und vieles mehr findet sich auch auf diesem Blog wo versucht wird, die Entwicklung des Gartens auch zu kommunizieren. Dort findet sich eine ausführliche Beschreibung einzelner Projekte (Lehmbackofen, Urban gardening). Die Integration neuer Kommukationstechniken ist fixer Bestandteil dieses Projekts, somit wird es ermöglicht, auch Nicht-Beteiligte daran teilhaben zu lassen, u.a. die Eltern.

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Herbstimpressionen – Wir pflanzen Getreide

•Im Herbst den Boden mit dem Grubber lockern
•Saatreihen ziehen, 25cm Abstand, 2 cm tief,
•Aussäen (spätestens Mitte bis Ende Oktober) Roggen, Weizen, Dinkel, Gerste
•Reihen leicht abdecken
•Zur Keimung benötigt das Korn: Luft, Wasser und eine Mindesttemperatur von 5°C
•Nach 2 Wochen sollte das Saatgut „aufgelaufen“ sein
•Im Frühjahr Hafer und Mais aussäen

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Fundament des Lehmbackofens

Marcel hat mit Naseem und Marek einen Graben mit der Breite von:

1,5m und der länge von 2 Meter ausgehoben.

Mit dem Sparten haben wir den Rand makiert und ausgestochen.

Mit einer Schaufel haben wir die Erde auf zwei Haufen verteilt.

Dies hat drei Stunden gedauert.

Dann hatten Naseem und Marcel den Grabenso gut wie möglich, mit Harken versucht einen geraden Boden hin zu bekommen und den Müll und Laub rauszuholen.Dann haben wir aus vier Holzbretterneinen Rahmen genagelt.

Marcel hat die Bretter gehalten damit sie nicht in der Mitte brechen. Naseem hat die Seiten gehalten und Marek hat die Seiten zusammengehämmert.

Darauf folgend haben wir den Rahmen in den Graben gelegt und ihn an allen Seiten gerade  zusammengehämmert.

Der Graben ist für das Fundament des Lehmbackofens.Anschließend haben Naseem und Marcel Äste klein geschnitten und auf einen Haufen geworfen.

Von: Jess und Marcel 🙂

Der Garten in voller Pracht

Wir befinden uns in der 4. Ferienwoche, es gibt daher leider keine Schüler, die die Früchte des Gartens ernten könnten. Der Großteil jedoch wird erst im August zu ernten sein und da sind sie wieder da – die Schüler und Schülerinnen.

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