Kompost aufbereiten

Mit Kompost ergänzt man die Nährstoffreserven stark genutzter Böden. Kompost hat eine relativ hohe Wasserspeicherkapazität, so dass Pflanzen Trockenperioden besser überdauern. Er hat oft einen hohen Gehalt an Nährelementen, insbesondere Phosphor und Kalium. Insgesamt ist fertiger Kompost ein hervorragendes Düngemittel und ein ausgezeichneter Bodenverbesserer. Zudem unterdrückt er verschiedene Pflanzenkrankheiten (phytosanitäre Wirkung).
Zu unterscheiden ist der Gartenkompost und der unter anderem von privatwirtschaftlichen und kommunalen Entsorgern hergestellte Kompost. Die Bundesgütegemeinschaft Kompost unterscheidet Frisch- und Fertigkompost, Mulch- und Substratkompost. Die Eigenschaften unterscheiden sich auch durch unterschiedliche Rottegrade oder Reifestadien, Rohstoffe und Absiebungen.

Ein Kompostiergerät oder Komposter ist eine technische Weiterentwicklung des Komposthaufens. Es handelt sich um einen Behälter, der das Rottegut einfasst. Verbreitet sind Komposter aus Holzlatten und Kunststoffelementen sowie belüftete, nach unten offene Kunststofftonnen. Die Belüftung sorgt für eine Kaminwirkung. Die im Rottegut entstehende Wärme wird dadurch abgeführt und es wird ausreichend Luftsauerstoff zugeführt. Außerdem wird der Vernässung vorgebeugt, die zu unerwünschter Methangärung (Fäulnis) führt. Es ist wichtig, dass das Rottegut Kontakt zu natürlichem Boden hat. Der Komposter sollte daher nicht auf versiegeltem Boden (Beton, Asphalt) aufgestellt werden, im übrigen möglichst beschattet, damit er nicht austrocknet. Komposter werden im Gartenfachhandel und manchmal auch von Kommunen angeboten.

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Sidney & Sean

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